Pädagogischer Ansatz

Unser Kindergarten ist ein Ort des miteinander Lebens und Lernens.http://cd3.aponet.de/uploads/pics/4536_kindergarten_main.jpg

Die Grundlage unserer Arbeit ist der Aufbau einer vertrauensvollen, wertschätzenden und verlässlichen Beziehung zwischen Kindern und deren Familie und uns Erzieherinnen.

Bei der pädagogischen Planung richten wir uns nach den Bedürfnissen der Kinder, dem Jahreskreis, den kirchlichen Festen und den Zielen des Bildungs- und Erziehungsplanes. Die Sichtweisen, wie zum Beispiel Gefühle, Wünsche, Kritik und Bedürfnisse der Kinder werden von ihnen selbst geäußert und von den pädagogischen Fachkräften beobachtet, diese werden in die Planungen miteinbezogen und umgesetzt.

Unser Menschenbild ist geprägt von christlichen Wertenhttp://ev-kirche-neulussheim.de/wp-content/uploads/2014/02/kindergottesdienste.jpg

und den Erkenntnissen aus der Montessoripädagogik.

Kinder lernen mit Kopf, Herz und Hand. Es ist unsere Aufgabe, sie in ihrer Entwicklung bestmöglich zu begleiten, ihre Talente zu fördern und ihren Forschergeist zu unterstützen.

Vorraussetzung für eine gute Entwicklung eines Kindes
Erstes Ziel ist, dass das Kind sich in seiner Gruppe geborgen und wohl fühlt. Das Kind hat bereits schon ein Bindungsverhalten erlernt. Nun lernt das Kind eine neue Bindungsperson kennen und baut hier Bindung zu den pädagogischen Mitarbeitern auf. Das Kind festigt diese Beziehung und kann so explorieren. http://polpix.sueddeutsche.com/bild/1.1359039.1355329503/900x600/tipps-erziehung-kindern-kindergartenalter.jpgDas Vertrauen wird aufgebaut und sie erleben Spaß und Freude. Durch das Tun nehmen sie sich selbst besser mit ihren Schwächen und Stärken kennen. Hier erlebt das Kind, dass es stolz auf sich sein kann und es gewinnt an Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl.
Die christlichen Werte prägen das Zusammenleben, den Umgang miteinander und das Selbstbild, sowie das Weltbild.
Im täglichen Miteinander wird auf gegenseitige Rücksichtsnahme, auf einen respektvollen und wertschätzenden Umgang geachtet.
Das Kind lernt sich sprachlich mitzuteilen und Kritik anzunehmen.

Wir in unserem Kindergarten
In unserem evangelischen Kindergarten sehen wir uns alle als Geschöpfe Gottes mit individuellen Persönlichkeiten. Die Kinder sowie die Erzieher/Innen sind gleichwertige Personen. Jeder hat Stärken und http://www.atelierprisma.de/tshirtshop/images/stories/tshirts-kinder.jpgSchwächen, die wir wahrnehmen und gemeinsam an diesen arbeiten.
Im gemeinsamen Stuhlkreis und in Gesprächen mit Kindern sprechen wir über die Interessen, Gefühle und Bedürfnisse jedes Einzelnen. So nehmen wir situationsbedingte Wünsche und Anregungen aller auf. Wir zählen nicht anwesende Kinder auf, um so das Gruppengefühl zu stärken.
Gemeinsam werden Regeln und Grenzen erarbeitet und deren Einhaltung vereinbart. Dies ermöglicht das soziale Miteinander, Schutz, Sicherheit und das selbstständige Lernen.

Eine positive Bindung zu wichtigen Bezugspersonen ist grundlegende Voraussetzung für die Entwicklung sozialer/emotionaler Kompetenz und für eine weit reichende Bildung. Ein Kind mit positiven Bindungen ist weitgehend frei von Ängsten und inneren Spannungen und hat das Selbstvertrauen, sich auf neue Situationen einzulassen. Feste Bindungen befähigen es, Kontakte und Freundschaften aufzubauen und aufrecht zu erhalten. Jedes Kind soll sich in unserem Kindergarten persönlich aufgenommen und angesprochen fühlen.
Im Kindergarten leben wir immer in Gemeinschaft. Die Kinder sollen lernen, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen.
Dies vermitteln wir den Kindern durch wichtige Regeln und Rituale. Vorrangig ist immer, dass wir achtsam und respektvoll miteinander umgehen.

Das Kind
Das Kind kommt offen,

neugierig und wissbegierig in den Kindergarten.

Durch diese Lebensfreude beginnt es selbst tätig zu werden und setzt sich mit dem

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Umfeld auseinander.
Daraus entwickeln sich Interessen, Vorlieben sowie Begabungen.

Jedes Kind durchlebt seine persönlichen Entwicklungsstufen in seiner individuellen Geschwindigkeit. Jedes Kind benötigt für sich Liebe und

Geborgenheit der Eltern sowie der Erzieherinnen. Das Kind wird durch gezielte Aktivitäten altersgemäß und sukzessive über die Jahre im Kindergarten hinweg auf die Schule vorbereitet.http://rathaus.citeq.de/fileadmin/civserv/5558012/images/fotolia/51/Fotolia_34527313_XS.jpg

Die Erzieherin
Durch Vertrauen, Wärme und Nähe bauen die Erzieherinnen zu jedem Kind eine Beziehung auf und übernehmen wichtige Vorbildfunktionen. Sie geben Raum und Zeit zum spielerischen Forschen und Entdecken und bieten den Kindern altersentsprechende Angebote und Anregungen. Die Erzieher/Innen geben dem Kind Orientierung und Strukturen, sehen sie als gleichwertige Person an. Durch entsprechendes Lob wird das Kind bestärkt und seine Entwicklung unterstützt.
Die Beobachtungen sowohl des einzelnen Kindes als auch des Geschehens in der Gruppe sind wichtig für das pädagogische Planen und Handeln.
Die Erzieher/Innen halten Kontakt zu allen Eltern, so werden die Kinder in ihrer Entwicklung unterstützt. Dadurch wächst die Offenheit im Kindergarten und die Eltern sowie die Erzieher/Innen unterstützen sich gegenseitig im erzieherischen Handeln.