Anschrift und Lage

Anschrift der Einrichtung:2

Evangelischer Kindergarten
„St. Gumbertus“
Lenauweg 2
91522 Ansbach

Tel. 0981/86155
Email: kiga.lenauweg.an@elkb.de

Anschrift des Trägers:

Pfarramt St. Gumbertus
Johann-Sebastian-Bach-Platz 5
91522 Ansbach

Tel. 0981/2681
Pfarrer Meister: 0981/2724
E-Mail: pfarramt@gumbertus.de

Lage des Kindergartens

Die Stadt Ansbach hat ca. 40.000 Einwohner, einschließlich der eingemeindeten Ortschaften.

Unser Kindergarten Lenauweg befindet sich im Norden von Ansbach im sogenannten Rügländerviertel, einem fast reinen Wohngebiet. Der Stadtteil entstand in den sechziger Jahren und hat sich seither enorm entwickelt und ausgebreitet und wurde in jüngster Zeit durch ein Neubaugebiet noch weiter ausgedehnt. Durch seine Zentrumsnähe und gute Infrastruktur ist das Rügländerviertel ein beliebter Wohnort von Familien.

Wir wissen es zu schätzen, dass sich unser Kindergarten in einer kleinen Seitenstraße ohne Durchgangsverkehr befindet.
Im Westen begrenzt die Mauer des jüdischen Friedhofs das Gelände, im Süden und Norden die angrenzenden Gebäude der Nachbarn. Das Grundstück hat eine Gesamtfläche von 2184 qm.

Wir nutzen gerne das reichhaltige Angebot von öffentlichen Spielplätzen in der direkten Umgebung des Kindergartens. Durch die zentrumsnahe Lage sind auch Ausflüge mit den Kindern in die Innenstadt zu Fuß möglich, wo sich auch die Gumbertuskirche befindet.

Von Zeit zu Zeit besuchen auch Kinder aus anderen Stadtteilen unseren Kindergarten, in Einzelfällen auch Kindern aus anderen Gemeinden, deren Eltern in Ansbach berufstätig sind.

Wohnumfeld der Familie und Kinder

Die Familien wohnen vorwiegend in Mehrfamilienhäusern mit Wiese um das Haus, einige  der Kinder wachsen  in einem Einfamilienhaus auf mit Garten.

In der Umgebung gibt es verschiedene Freizeit- und Begegnungsmöglichkeiten, wie z.B. Spielplätze, Wiese, Wald, Hügel zum Schlitten fahren und den Aktienweiher zum Schlittschuhlaufen im Winter.
Die Kinder haben deshalb die Möglichkeit vielfältige Natur- und Umwelterfahrungen zu machen.

Dienstleistungsbetriebe (Sparkasse, Post, Friseur), und vielfältigste
Einkaufsmöglichkeiten (Metzger, das Brückencenter u. a.) sind vorhanden und in wenigen Minuten erreichbar.

Auch die Weinbergschule befindet sich ebenfalls in der nächsten Umgebung, ebenso das Sonderpädagogische Förderzentrum Ansbach, etwas weiter entfernt auch noch die Realschule und das Theresien-Gymnasium.

Lebenssituation der Eltern und Kinder

Das soziale Umfeld ist sehr gemischt und örtlich schichtbezogen bewohnt. Im direkten Umfeld des Kindergartens gibt es eine Mischung aus größeren Wohnparteien, Reihenhäusern und Einfamilienhäusern. Auch am Weinbergplateau  gibt es neben vielen Einfamilienhäusern mit eigenem Gartenanteil auch größere Wohneinheiten mit Mietwohnungen.

Die meisten Kinder stammen aus deutschen Familien, ein geringerer Teil aus Familien mit Migrationshintergrund. Einige wenige Kinder besitzen die Staatsbürgerschaft einer anderen Nation.

In der Regel sind von 75 Prozent der Kinder beide Eltern einer Familie berufstätig bzw. ist der zweite Elternteil zumindest in Teilzeit beschäftigt. Dazu kommt, dass vermehrt Kinder nur mit einem Elternteil aufwachsen.

Die typische „Großfamilie“ früherer Generationen, in der noch die Großeltern und andere Familienangehörige im Haus oder wenigstens im gleichen Ort lebten, ist kaum mehr zu finden. Ein intakter Freundeskreis und ein soziales Netz  sind deshalb besonders wichtig. Die ersten sozialen Kontakte knüpfen die jungen Mütter und Väter oft über die angebotenen Krabbelgruppen im benachbarten Gemeindezentrum und dann im Kindergarten.

Ungefähr 2/3 der Kinder wächst mit einer Schwester oder mit einem Bruder oder mehreren Geschwistern auf, ca. 1/3 der Kinder ohne Geschwister auf.

Der Großteil der Kinder wächst in „klassischen“ Familien auf. Die Freundschaften aus dem Kindergarten werden gepflegt und durch Teilnahme an Veranstaltungen der Einrichtung vertieft und ausgeweitet, sowohl unter den Erwachsenen als auch bei den Kindern.

Immer häufiger werden Kinder auch mit Veränderungen in der Familienstruktur durch Arbeitslosigkeit, Scheidung, neuen Partnern der Eltern u. ä. konfrontiert.
Daraus resultiert ein wesentlich erhöhtes Eingehen auf die Kinder in ihrer jeweiligen Situation, aber auch ein verlängertes Betreuungsangebot für die Kinder und ein erhöhter Beratungsaufwand bei den Eltern bzw. Elternteilen. Zudem muss immer häufiger damit gerechnet werden, dass Lern- und Entwicklungsfortschritte bei den Kindern, die traditionell durch das familiäre Umfeld geprägt und begleitet wurden, an familienergänzende Institutionen, wie z.B. den Kindergarten abgegeben werden. Diese Entwicklung muss die KiTa beachten und regulierend begleiten.